Home Unsere Aktivitäten Rückblick Hic Rhodos, hic salta! - Ästhetische Theorien im Praxistest IV
Hic Rhodos, hic salta! - Ästhetische Theorien im Praxistest IV

16.06.2010
Das Bild und sein Sehen. Überlegungen zu Jan van Eyck und Nikolaus von Kues.
Prof. Dr. Johann Kreuzer, Universität Oldenburg, wählte den Einstieg zu seinem Thema bei Lovis Corinths Selbstporträt mit Familie. An dem Gemälde exemplifizierte er, was es heißt, dass das Betrachten eines Bildes im idealen Fall, als das Sehen des eigenen Sehens eines Bildes gedeutet werden kann. Über die platonische Philosophie führte ihn dann der Weg zu Nikolaus von Kues, dessen Konzept der ästhetischen Auseinandersetzung als des Sehens des Sehens eines Bildes eng verwandt ist mit dem Konzept der spekulativen Vernunft, die im Deutschen Idealismus auf den Begriff gebracht worden ist. Zum Schluss wurde die komplizierte Metapher vom Sehen des Sehens eines Bildes an Jan van Eycks Arnolfini-Hochzeit demonstriert.

 
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